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Komplementärmedizin: [Bioresonanz] [Homöopathie]

Komplementärmedizin: [Bioresonanz] [Homöopathie]

Bioresonanz

Allgemeines

Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine physikalische Therapie bei der körpereigene Schwingungen zur Therapie eingesetzt werden. In besonderen Fällen kommen Schwingungen von Stoffen (z.B. Pollen bei Allergie, Medikamente) zum Einsatz. Mit Bioresonanz behandeln wir vorwiegend chronische Krankheiten, bei denen "normale" Behandlungen keinen oder nur geringen Erfolg bringen oder bei denen keine andere zufriedenstellende Behandlungsmethode existiert.

Schwingungen

Die Schwingungen, von denen hier die Rede ist, sind sehr schwach und in tiefen Frequenzbereichen angesiedelt. Jedes Lebewesen (Mensch, Tiere, Pflanzen) hat ein spezifisches Schwingungsmuster, das sich aus dem Schwingungsmuster der einzelnen Zellen und Organe zusammensetzt. Diese elektromagnetischen Wellen stellen eine Kommunikationsform innerhalb des Organismus dar, welche als Regelkreise beschrieben werden. Diese Schwingungen, die letztlich Information sind, können energetisch nachgewiesen werden. Krankheit bedeutet eine Abweichung im Schwingungsmuster.

Durch Elektroden und Messingkabel kann das Schwingungsmuster vom Körper abgeleitet, im Bioresonanzgerät verarbeitet und wieder an den Körper zurückgeleitet werden. Verarbeiten heisst dabei verstärken/abschwächen, invertieren und filtern. Es können harmonische und / oder dysharmonische (krankmachende) Schwingungen oder einzelne Frequenzen herausgefiltert werden. Bei einigen Allergieprogrammen wird zB. zur Behandlung nur die Frequenz 52 kHz (Kilohertz) benutzt. Auf diese Frequenz kommt man durch Erfahrung und Beobachtung (empirisch). Die Therapien sind im Bioresonanzgerät als Programme eingespeichert oder können individuell zusammengestellt werden.

Diagnostik

Eine ganzheitliche Methode wie die Bioresonanz erfordert auch eine ganzheitliche Diagnostik. Sie beruht auf energetischen Testungen. Es gibt dabei verschiedene Testmöglichkeiten: Kinesiologie, Biotensor, Elektroakupunktur nach Voll (EAV) oder Pulsfühlung. In der Veterinärmedizin hat sich der Biotensor durchgesetzt. Beim Biotensor handelt es sich um eine Einhandrute, welche auf elektromagnetischen Wellen reagiert. Sie "antwortet" mit Schwingungsausschlägen nach vertikal, horizontal oder im Kreis nach links bzw. rechts. Es werden immer zwei Schwingungsmuster verglichen. Gehen diese in Resonanz, ist das eine positive Antwort, entsprechend wird das Pendel ausschlagen. Man muss diese Methode selbst anwenden um sich davon zu überzeugen, dass es "funktioniert".

Ganzheitliche Medizin

Wie bei der Homöopathie und der Akupunktur handelt es sich bei der Bioresonanz um eine Ganzheitliche Medizin. Das bedeutet, dass bei jeder Krankheit auch die anderen Organe mehr oder weniger betroffen sind. Die Organe sind über die Meridiane miteinander verbunden, das ist heute wissenschaftlich nachgewiesen. Über die energetische Austestung der Meridiane können Rückschlüsse auf den Zustand der einzelnen Organsysteme gezogen werden.

"Der Organismus ist (mehr als) ein Ganzes und nicht eine Zusammensetzung von einzelnen Bestandteilen"

Homöopathie

Allgemeines

Die Homöopathie wurde von Dr. Samuel Hahnemann im 18. Jahrhundert begründet. Als er Malaria hatte, nahm er - wie damals üblich - täglich geringe Mengen von Chinarinde ein, was ihm zur Genesung verhalf. Später wollte er schauen, wie denn ein gesunder Mensch auf die Einnahme von Chinarinde reagiert. Er machte also einen Selbstversuch und siehe da, er entwickelte nach einiger Zeit Chinarinden- konsum Malaria-Symptome. Daraus folgerte und formulierte er die berühmte Ähnlichkeitsregel: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Das ideale Therapeutikum ist dasjenige, welches selber beim Gesunden die gleichen Symptome zeigt.

In der Folge testete er verschiedene Substanzen aus der Pflanzen- und Tierwelt an verschiedenen Testpersonen. Diese Testpersonen wurden immer wieder für eine Untersuchung aufgeboten und die gezeigten Symptome minutiös aufgeschrieben. Es zeigte sich dabei auch, dass je kleiner die Menge der aufgenommenen Substanz war umso stärker kamen die Symptome zum Vorschein. Die Vielzahl der Symptome wurden nach Häufigkeit ihres Vorkommens notiert. Daraus entstand die Wertigkeit. Ein Symptom das bei allen auftrat hat eine dreifache Wertigkeit, ein häufiges eine zweifache- und ein seltenes ein einfache Wertigkeit. So entstanden die Arzneimittelbilder der verschiedenen Homöopathika. Es muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass viele Symptome Gemütssymptome sind, also "Ich habe ein Gefühl als wenn...", "ich habe ein Gefühl wie...". Selbstredend bekommen wir da in der Tiermedizin gewisse Probleme, da die Tiere nicht sagen können, was sie fühlen. Wir sind daher auf eine genaue Beobachtung und eine möglichst richtige Interpretation angewiesen.

Potenzierung

Durch Verdünnung und anschliessendem Verschütteln oder Verreiben entstehen die Potenzen. Die häufigsten Potenzen sind die Dezimal- und Centesimal-Potenzen. Eine D-Potenz wird pro Verdünnungsschritt 1:10 eine C-Potenz 1:100 verdünnt. Eine C6 beispielsweise wurde im Verhältnis 1:100 sechs mal verdünnt und verschüttelt. Es ist bekannt, dass nach der D (oder C) 23 kein Molekül mehr im Verdünnungsmedium zurückbleibt. Trotzdem sind die hohen Potenzen wie z.B. C200 oder C1000 äusserst wirksam. Man geht daher davon aus, dass die Wirkung über die elektromagnetische Information der Substanz funktioniert, also quasi über (Radio-)Wellen. Da diese Wellen ultraschwach sind, können sie bis heute nicht gemessen werden. Man ist also auf die Erfahrung beim Einsatz des Therapeutikums angewiesen. = Erfahrungsmedizin.

Nun gibt es neben dieser klassischen Homöopathie verschiedenste eigene Richtungen, von denen hier  nur einige geläufige Begriffe erklärt werden soll. Es gibt sogenannte Akkorde, das ist ein Gemisch der gleichen Ursubstanz aber in verschiedenen Potenzen z.B. Belladonna D3 + Belladonna D6 + Belladonna C200. Dann gibt es die Komplexmittel, das sind Gemische von verschiedenen Arzneien in verschiedenen Potenzen, z.B. Belladonna D3 + Apis mell. D12 + Chamomillae D23 etc. Dann gibt es noch die sogenannten LM-Hochpotenzen, die Miasmenlehre und die Konstitutionsmittel.

Miasmen sind vererbbare Grundkrankheiten, von denen Reste über Generationen vererbt werden und den Körper belasten können, z.B. Tuberkulose, Krätze oder Syphillis. Die Miasmenlehre ist sehr komplex, wir haben uns damit noch nicht tiefer auseinandergesetzt. Konstitutionsmittel sind Grundmittel, welche als "Ähnliches" für den Gesamtorganismus gilt.

Die verschiedenen Konstitutionstypen haben spezifische Eigenschaften, welche aber nicht so einfach herauszufinden sind, vor allem nicht bei den Tieren. Es gibt zum Beispiel den ruhigen "Calcium carbonicum"-Typ oder den schlaffen "Sepia"- Typ oder den eher aggressiven "Nux vomica"-Typ. Es lässt sich sagen, dass das richtige Konstitutionsmittel die bessere Wirkung hat als das spezifische Simile (Ähnlichkeitsmittel). Die Wirkung tritt aber langsam ein, es sind also eher Mittel für chronische Krankheiten.

Schliesslich gibt es auch noch Nosoden. Das sind Extrakte aus Körperab- sonderungen, z.B. Eiter, welche dann homöopathisch zubereitet als "Impfung" verabreicht werden.

Unterschiede zur Schulmedizin

Wo liegen nun die Unterschiede zur Schulmedizin? Zuerst einmal kann die Wirkung von Homöopathika (noch) nicht mit wissenschaftlichen Methoden untersucht werden. Deshalb sind sie nach wie vor umstritten. In der Homöopathie zählen nicht unbedingt die Symptome die im Vordergrund stehen, also z.B. Husten oder Durchfall, sondern die eher unscheinbaren Symptome, die immer vorhanden sind, z.B. Aggrissivität, Angst, Scheu, Erbrechen etc.. Dies macht die Sache ungemein schwierig, da quasi das ganze Vorleben (z.B. Kinderkrankheiten) wichtig ist. Eine Nabelentzündung kann völlig unterschiedliche Medikamente brauchen, je nachdem wie der Nabel entzündet ist, was für ein Konstitutionstyp vorliegt, welche individuellen andern Symptome vorhanden sind. Schulmedizinisch alle Nabelentzündungen gleich behandeln, z.B. Entzündungshemmer, Antibiotika und eine abschwellende Salbe.

Abschliessend kann man sagen, dass die Homöopathika sehr gut und sehr schnell wirken, wenn man die richtige Arznei trifft!! Gerade das aber ist die Schwierigkeit. Bei der homöopathischen Fallaufnahme nimmt man eine Vielzahl von aktuellen und chronischen Symptomen auf. Danach muss man diese werten, das heisst eine Hierarchie aufstellen und dann das Medikament suchen, welches passt. Ein gut geprüftes Medikament hat einen Arzneimittelbeschrieb, der mehrere A4-Seiten umfasst. Zudem sind viele Medikamente in bestimmten Symptomen sehr ähnlich. Unter- oder überschätzt man ein Symptom, kann dies zur falschen Therapie führen. Homöopathie braucht also viel Erfahrung und ein sehr umfangreiches Wissen.

Homöopathie in unserer Praxis

Wir setzen Homöopathie noch sehr zurückhaltend ein. Wir hoffen durch die Kombination mit dem Bioresonanzgerät schneller und genauer zum Ziel zu kommen. Statt dass wir eine aufwändige Fallaufnahme machen, testen wir das richtige Mittel am Patienten oder an seinem Blutstropfen mittels Biotensor aus. Die Erfahrung wird zeigen, ob das funktioniert. Es ist zwar nicht so, dass ein falsch gewähltes Homöopathikum nichts macht, trotzdem gibt es zum Glück selten unerwünschte Nebenwirkungen. Was man nicht tun sollte, ist das Homöopathikum über längere Zeit geben, das führt zu neuen Krankheiten. Es sind Arzneimittel, keine Futterzusätze!

Dosierung

Noch ein Wort zur Dosierung. Es gibt keine verbindlichen Angaben. Man kann aber sagen, dass tiefe Potenzen eher häufiger und in kürzeren Abständen gegeben werden, hohe Potenzen nur einmalig oder mit mindestens einem Monat Abstand. Je höher die Potenz, umso wirksamer das Medikament. Das ist auch der Grund warum Drogerien und Apotheken lediglich tiefe Potenzen führen.